Fahrradwettbewerb Ende 2020

Fahrradwettbewerb an der Sophie-Scholl-Schule Altenoythe
– Eine Anregung von Special Olympics

Bewegung und Sport in der Gruppe zu Corona-Zeiten ist, wie wir wahrscheinlich alle feststellen mussten, wenn überhaupt möglich, nur mit großen Herausforderungen verbunden. Viele Sportveranstaltungen von Special Olympics, das Schwimmfest und der Inklusionslauf mussten 2020 leider ausfallen. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass ‚Special Olympics Niedersachsen‘ eine schöne Idee hatte, doch noch einen Wettbewerb auszurichten.

Ziel des Wettbewerbes war es, 50 km im Monat November mit dem Fahrrad zu fahren. Um dieses Ziel zu erreichen, stiegen in ganz Niedersachsen Athleten und Athletinnen aufs Fahrrad. Auch 14 Schüler und Schülerinnen der Sophie-Scholl-Schule haben teilgenommen. Sie sind zu Hause und in der Schule Fahrrad gefahren, egal ob die Sonne schien oder der November sich von seiner regnerischen und stürmischen Seite gezeigt hat. Die Kilometer wurden dokumentiert und nach Hannover (Special Olympics Niedersachsen) geschickt. Dort werden alle gefahrenen Kilometer der TeilnehmerInnen ausgewertet und die Sieger ermittelt.

Am 1. Dezember fand die schulinterne Siegerehrung statt. Alle teilnehmenden Kinder und Jugendliche nahmen Urkunden und Medaillen in Empfang, die Sieger bekamen einen Gutschein für den Schulinternen Kiosk.

Die Platzierungen der Sieger

Der Fahrradwettbewerb war eine sehr schöne Veranstaltung, auch wenn das Wetter zum Ende ein wenig ungemütlich wurde. Die Schüler und Schülerinnen sowie pädagogischen Mitarbeiter gaben viele positive Rückmeldungen: Sonstige „Sportmuffel“ sind aufgeblüht und im Unterricht konnten sich einige Schüler besser konzentrieren. Für einige wird dieser Wettbewerb Anlass für nachhaltiges Fahrradfahren sein. Viel Erfolg!

50 Jahre „Miteinander leben, lernen und wachsen“

Nachdem erst im vergangenen Jahr das 50-jährige Bestehen des Caritas-Vereins Altenoythe e.V. gefeiert wurde, kann nun auch die erste Einrichtung des Vereins auf fünf Jahrzehnte zurückblicken. 1969 wurde die Sophie-Scholl-Schule, eine staatlich anerkannte Tagesbildungsstätte für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung, an der Vitusstraße in Altenoythe eröffnet und in den darauffolgenden Jahren, 1970 und 1971, erweitert.

Zu diesem besonderen Anlass organisierten die Mitarbeiter der Sophie-Scholl-Schule am vergangenen Freitag ein großes Jubiläumsfest für Schüler, Eltern und ehemalige Mitarbeiter, die sich mittlerweile im wohlverdienten Ruhestand befinden und die Gelegenheit nutzten, ihren früheren Arbeitsplatz zu besuchen.

Für die Kinder und Jugendlichen waren unterschiedlichste Stationen aufgebaut: Vom Spielefant aus Oldenburg, der diverse Spiele und Bewegungsgeräte mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden im Gepäck hatte, über eine Wasserbaustelle, eine Geisterbahn, Streicheltiere vom Hof Ideler in Harkebrügge und eine Schminkstation bis hin zu einem Airtramp, auf dem gehüpft, getobt und gesprungen werden konnte. Zudem konnte erstmalig der neue Snoezelenraum, der müden Kindern eine kleine Verschnaufpause bot, genutzt werden.

Vor der Eröffnung des Kuchen- und Tortenbuffets dankte Leiterin Anne-Katrin Oltmanns ihren Kollegen und auch den ehemaligen Mitarbeitern, die in der Anfangszeit der Sophie-Scholl-Schule wichtige Standards vorgelegt und entwickelt haben mit dem Ziel der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung. „Das heutige Team setzt diese Arbeit fort und passt sie konzeptionell in allen Bereichen an die sich ändernden Gegebenheiten an.“, erklärt Oltmanns und verwies dabei auf das Motto der Sophie-Scholl-Schule: „Miteinander leben, lernen und wachsen.“. Im Anschluss daran ließen sich die Gäste von den lebhaften Auftritten des Schulchores und der Tanz-AG unterhalten. Mit einer kleinen Feuershow fand das Fest dann schließlich seinen Abschluss.

Die Sophie-Scholl-Schule feiert Geburtstag!

50 Jahre Sophie-Scholl-Schule in Altenoythe

Ein Bericht der Schülerin Vanessa.

Es gab eine Begrüßung von Anne-Katrin.

Beim Jubiläumsfest gab es was zu essen. Es gab
unterschiedliche Salate, Bratwurst und Pommes zum Mittag.

Es gab Spiele, die man ausprobieren konnte.

Man konnte bei Hau-den-Lukas seine Kraft unter Beweis stellen.

Wer mutig genug war, konnte mit der Geisterbahn fahren.

Auch eine Geisterbahn braucht mal eine Pause.